Cybervize

Anbietervergleich

OdySecure und ISMS.online im Vergleich

Beide bauen ein ISMS. Sie unterscheiden sich darin, wie tief die deutsche Ebene reicht: BSI IT-Grundschutz, § 30 BSIG und die BSIG-Anlagen, Betrieb und KI-Verarbeitung in Deutschland. Dieser Vergleich nennt für beide Seiten, wofür sie die bessere Wahl sind, mit Quelle und Erhebungsdatum.

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Alle Angaben zu IO erhoben am 1. und 2. August 2026 aus öffentlichen Quellen.

Wofür OdySecure die bessere Wahl ist

Fünf Punkte, in denen wir gegenüber IO im Vorteil sind. Jeder steht in der Tabelle weiter unten mit der Gegenseite daneben, damit er nachprüfbar bleibt.

Die Plattform leitet Ihr ISMS ab, statt eine Schablone zu liefern

Sie geben Ihre Unterlagen und Ihre Organisationsstruktur hinein, und OdySecure leitet daraus Station für Station ab: vom Geschäftsprozess über Asset, Risiko, Maßnahme, Kontrolle und Richtlinie bis zum Sicherheitsprozess. Jede Station erzeugt Vorschläge, die ein Mensch annimmt, einzeln oder je Station gesammelt, und festgehalten wird, wer freigegeben hat. IO liefert mit HeadStart vorbefüllte Richtlinien; das ist schneller zum ersten Dokument, aber es ist eine Vorlage und kein Ergebnis aus Ihrem Haus.

Die deutsche Gesetzesebene liegt im Katalog, nicht nur die Richtlinie

Bei uns sind § 30 BSIG und die BSIG-Anlagen als Katalog hinterlegt, dazu der BSI IT-Grundschutz mit 74 Bausteinen. Im Framework-Katalog von IO ist der Grundschutz zum Erhebungsdatum nicht enthalten, und von NIS-2 liegt dort die EU-Richtlinie, nicht das deutsche Umsetzungsrecht. Wer gegenüber dem BSI nachweisen muss, findet diese Ebene im veröffentlichten Framework-Katalog von IO nicht vor.

Betrieb und KI-Verarbeitung bleiben in Deutschland

Wir hosten ausschließlich in Deutschland bei OVHcloud, einem europäischen Anbieter ohne US-Mutterkonzern. IO nennt als primären Hosting-Lieferanten ein Unternehmen mit Sitz im Vereinigten Königreich und führt vier Standorte einschließlich der USA. Zur KI-Verarbeitung nennt IO öffentlich weder Modell noch Ort noch Subprozessoren; bei uns läuft der Sovereign-Modus auf einem in Deutschland betriebenen Modell.

Die KI nennt ihre Quelle und sagt Nein

Der OdySecure Navigator antwortet aus den verbundenen Daten Ihres Mandanten, mit Quelle und Kennzahl, streng nach Leserecht, und die Fragen werden auditfest protokolliert. Fehlen Daten oder das Leserecht, sagt er genau das, statt zu raten. In den ausgewerteten öffentlichen Quellen macht IO dazu keine Angaben.

Der Preis steht öffentlich, und es gibt zwei Wege

Unsere Preise stehen auf einer öffentlichen Seite, dazu eine maschinenlesbare Preisdatei. IO nennt keine Listenpreise. Bei uns gibt es zwei Wege: das vCISO-Mandat ab 3.600 € im Monat, in dem ein Senior-CISO die Sicherheitsführung besetzt und OdySecure enthalten ist, bei sechs Monaten Mindestlaufzeit, oder die Plattform allein ab 12.900 € im Jahr. IO liefert Software und Coaching-Inhalte, die Umsetzung liegt beim Kunden oder einem Partner.

Wo die beiden auseinandergehen

Vier Unterschiede, die keine Frage des Geschmacks sind. Sie folgen daraus, dass IO ein britischer Anbieter mit deutscher Website ist und wir ein deutscher Anbieter mit deutschem Betrieb.

Die deutsche Gesetzesebene fehlt im Katalog

IO führt NIS-2 als EU-Richtlinie. Das deutsche Umsetzungsgesetz und KRITIS stehen nicht im Katalog, BSI IT-Grundschutz gar nicht. Wer gegen § 30 BSIG und die BSIG-Anlagen nachweisen muss, findet diese Ebene im Katalog also nicht vor.

IEC 62443 nur auf der Produktebene

Im Katalog stehen 62443-4-1 und 4-2, also sichere Produktentwicklung und Komponenten. Die Betreiberebene 2-1 und die Systemebene 3-x fehlen, und genau auf denen laufen Werks-Assessments. Für ein Industrieunternehmen mit OT ist das der entscheidende Teil.

Betrieb und Datenlage

IO nennt einen primären Hosting-Lieferanten mit Sitz im Vereinigten Königreich und insgesamt vier Rechenzentrumsstandorte in UK, Europa, USA und Australien. OdySecure läuft ausschließlich in Deutschland bei OVHcloud, einem europäischen Anbieter ohne US-Mutterkonzern. Dazu: kein Büro im deutschsprachigen Raum, keine deutsche Rufnummer, Firmensitz Brighton.

KI-Herkunft im Trust Centre nicht ausgewiesen

Das Trust Centre von IO nennt zum Stand 2. August 2026 keine Modelle, keinen Verarbeitungsort und keine Subprozessoren für KI-Funktionen; auch ein wählbarer Betriebsmodus ist dort nicht ausgewiesen. Ob IO diese Angaben Kunden auf Anfrage oder vertraglich bereitstellt, haben wir nicht untersucht. Bei OdySecure läuft das Sprachmodell im Sovereign-Modus in Deutschland, jede Antwort trägt Quelle und Kennzahl, und Abfragen werden auditfest protokolliert.

Gegenüberstellung

Nur Angaben, die sich belegen lassen. Wo eine Quelle unsicher ist, steht das dabei.

Hinterlegt ist in jeder Zeile der Wert, der objektiv vorn liegt, gleich auf welcher Seite. Zeilen ohne Hinterlegung geben keinen Vorsprung her.

MerkmalOdySecureIO (ISMS.online)
Preisöffentliche Preisseite, Plattform ab 12.900 €/Jahrkeine Listenpreise; Vendr-Schnitt ca. 6.000 USD/Jahr, Capterra „ab 375 £“ (Zeitbezug unklar)1, 2
Rahmenwerke im Katalog50 im Katalog, davon 21 Normen und 29 regulatorische Vorgabenüber 1003
BSI IT-GrundschutzStaerkerer Wert in dieser Zeile: enthaltennicht im Framework-Katalog (Stand 02.08.2026)3
Deutsche Gesetzesebene zu NIS-2Staerkerer Wert in dieser Zeile: § 30 BSIG und BSIG-Anlagennicht im Framework-Katalog, nur die EU-Richtlinie3
IEC 62443Staerkerer Wert in dieser Zeile: auch 2-1 und die Systemebene4-1 und 4-23
Hostingausschließlich Deutschland, OVHcloudHosting-Lieferant mit Sitz UK; als Rechenzentrumsregionen ausgewiesen: UK, Europa, USA, Australien4
Öffentlich dokumentierte KI-TransparenzStaerkerer Wert in dieser Zeile: Sovereign-Modus in Deutschland, Antwort mit Quelle, auditfestes Protokollkeine öffentlichen Angaben zu Modell, Ort, Subprozessoren4
UmsetzungvCISO-Mandat ab 3.600 €/Monat mit OdySecure, oder eigene Umsetzung mit der LizenzSoftware plus Coaching-Inhalte, Umsetzung beim Kunden oder Partner5
DACH-Präsenzdeutsche Gesellschaften, deutsche Rufnummerdeutsche Website, kein Büro im deutschsprachigen Raum, keine deutsche Rufnummer, Sitz Brighton5, 6

Quellen zu diesem Vergleich

Jede Zeile der Tabelle verweist mit ihrer Nummer hierher. Bei Angaben, die wir als „nicht ausgewiesen“ bezeichnen, steht dazu, wo wir nachgesehen haben; erst das macht die Aussage nachprüfbar.

  1. 1Vendr, Buyer Guide ISMS.online, Preisspanne und Durchschnittswert, abgerufen am 1. August 2026
  2. 2Capterra Deutschland, ISMS.online, Startpreisangabe, abgerufen am 1. August 2026
  3. 3IO, Framework-Katalog, vollständige Katalogliste, gesucht nach BSI IT-Grundschutz, NIS2UmsuCG, BSIG und IEC 62443, abgerufen am 2. August 2026
  4. 4IO, Trust Centre, Hosting und Rechenzentrumsregionen; gesucht nach Modellen, Verarbeitungsort und Subprozessoren fuer KI, die dort nicht vorkommen, abgerufen am 2. August 2026
  5. 5IO, deutsche Startseite, Produktbeschreibung und Kontaktangaben, abgerufen am 1. August 2026
  6. 6IO, Unternehmensseite, Firmensitz Brighton; gesucht nach Niederlassung oder Rufnummer im deutschsprachigen Raum, beides nicht gefunden, abgerufen am 2. August 2026

Die Zeile „Preis“ spricht gegen uns und bleibt deshalb stehen; hinterlegt ist sie nicht, weil sich aus den vorliegenden Quellen kein belastbarer Preisvergleich ableiten lässt. Alle Angaben zu IO stammen aus öffentlichen Quellen, erhoben am 1. und 2. August 2026. Wo eine Angabe dort nicht ausgewiesen ist, steht das ausdrücklich da und ist keine Behauptung, sie fehle im Produkt. Alle genannten Preise verstehen sich netto zuzüglich Umsatzsteuer. Unsere eigenen Betriebsangaben (Hosting, Subprozessoren, KI-Betriebsmodus, Protokollierung) stehen im Trust Center unter cybervize.de/de/trust-center.

Wofür IO die bessere Wahl ist

Ein Vergleich, der nur die eigene Seite nennt, ist keiner. Wer sich in einem dieser Punkte wiedererkennt, ist bei IO besser bedient, und wir sagen das lieber hier als in einem Gespräch nach drei Wochen.

Wenn der Preis den Ausschlag gibt

IO nennt keine Listenpreise, aber Drittquellen tun es: Der Vendr-Einkaufsführer nennt im Schnitt rund 6.000 US-Dollar im Jahr, Capterra einen Startpreis von 375 Pfund. OdySecure beginnt bei 12.900 Euro im Jahr. Drittquellen nennen für IO niedrigere Preisindikationen als unseren Einstiegspreis. Wegen unterschiedlicher Währungen, ungeklärter Leistungsumfänge und unbekannter Vertragslaufzeiten lässt sich daraus kein belastbarer Preisvergleich bilden. Wenn das Softwarebudget den Ausschlag gibt, prüfen Sie beide Angebote mit identischem Umfang.

Wenn Sie eine breite internationale Rahmenwerk-Sammlung erwarten

IO gibt für den eigenen Katalog über 100 Standards und Vorschriften an. Diese Zahl ist eine Eigenangabe des Anbieters; wie dort gezählt wird, ist öffentlich nicht ausgewiesen und mit unserer Inventur nicht abgeglichen. Unser Katalog führt 50 Einträge, ausgezählt und getrennt in 21 Normen und 29 regulatorische Vorgaben. ISO 27001, SOC 2, DORA und TISAX sind bei uns enthalten. IO wirbt mit der höheren Katalogzahl; ein belastbarer Mengenvergleich ist ohne abgeglichene Zählweise nicht möglich. Nachprüfbar ist die Breite nicht nur im Katalog: Unsere Wissenssektion führt 279 offen lesbare Artikel in 39 Rahmenwerk-Spuren.

Wenn Sie vorbefüllte Richtlinien zum Start brauchen

IO liefert mit HeadStart vorbefüllte Richtlinien und Kontrollen; Anwenderberichte sprechen von rund 80 Prozent der Anforderungen beim Start. Wer am ersten Tag ein Dokumentenset auf dem Tisch braucht, ist damit schneller. Unsere Ableitung braucht dafür einen Lauf über Ihre Unterlagen; sie liefert dafür kein Muster, sondern Ihren Stand.

Die Entscheidung in einem Satz

Wenn Software günstig, breit und international sein soll, nehmen Sie IO. Wenn Sie gegen deutsches Recht nachweisen, in Deutschland betreiben und wissen müssen, welches Modell Ihre Fragen beantwortet, dann sind Sie hier richtig.

An Ihrem Katalog zeigen lassen

Sechzig Minuten, ohne Vorbereitung. Wir zeigen die Plattform gegen Ihre Anforderungen, nicht gegen unsere Folien.

Häufige Fragen zum Vergleich

Ist IO günstiger als OdySecure?
Nach den Zahlen, die öffentlich sind: ja. IO nennt selbst keine Listenpreise. Der Vendr-Einkaufsführer nennt im Schnitt rund 6.000 US-Dollar im Jahr mit einem Maximum um 9.000, Capterra einen Startpreis von 375 Pfund, dessen Zeitbezug unklar ist. OdySecure beginnt bei 12.900 Euro im Jahr.
Warum steht BSI IT-Grundschutz nicht im Katalog von IO?
Der Framework-Katalog auf de.isms.online führt ihn zum Stand 2. August 2026 nicht, während über hundert andere Standards und Vorschriften gelistet sind. Einen Grund nennt IO dort nicht. Für ein Haus ohne Grundschutz-Bezug ist das bedeutungslos; wer gegen Grundschutz nachweisen muss, braucht ihn im Katalog.
IO hat eine vollständig deutsche Website. Reicht das nicht?
Für die Bedienung ja, die Lokalisierung ist tief und umfasst auch Richtlinien und Kontrollen. Was fehlt, ist die Organisation dahinter: IO weist öffentlich den Firmensitz Brighton aus; eine Niederlassung im deutschsprachigen Raum oder eine deutsche Rufnummer haben wir in den ausgewerteten Quellen nicht gefunden. Ob das zählt, hängt davon ab, wen Sie im Ernstfall erreichen müssen.
Was heißt „souveräne KI“ konkret, und was hat IO dazu?
Bei OdySecure läuft das Sprachmodell im Sovereign-Modus in Deutschland; alternativ sind BYOK und ein Managed-Betrieb wählbar. Jede Antwort nennt Quelle und Kennzahl und sagt Nein, wenn Daten oder Leserecht fehlen; die Abfragen werden auditfest protokolliert. Das Trust Centre von IO nennt zum Stand 2. August 2026 keine Modelle, keinen Verarbeitungsort und keine Subprozessoren für KI; auch ein wählbarer Betriebsmodus ist dort nicht ausgewiesen.
Woher stammen die Angaben zu IO?
Aus öffentlichen Quellen, erhoben am 1. und 2. August 2026: der deutschen und der englischen Website einschließlich Framework-Katalog und Trust Centre, dem Vendr-Einkaufsführer, G2, Capterra und OMR Reviews. Jede Angabe in unserem internen Profil trägt Quelle und Abrufdatum. Angaben können veralten; wenn Sie eine Abweichung finden, schreiben Sie uns, dann prüfen wir sie nach.