Die Antwort, die Ihr Aufsichtsrat erwartet. Belegt, nicht behauptet.
Die Sicherheitsplattform von Cybervize wächst mit Ihnen mit, vom eigentümergeführten Mittelständler bis zum Konzern. Fünf Module teilen Datenbasis, Berechtigungsmodell und Audit-Trail: ein durchgängiger Informationsfluss statt Insellösungen.
Vom Geschäftsprozess über Asset, Risiko, Maßnahme, Kontrolle und Richtlinie bis zum Sicherheitsprozess ist jedes Element verknüpft. Nachweise entstehen im laufenden Betrieb, und jede Kausalkette lässt sich bis zur Anforderung zurückverfolgen.
Was die KI übernimmt
Sie füllen kein ISMS aus. Sie geben Ihre Unterlagen hinein.
OdySecure leitet ab, was bei Ihnen tatsächlich gilt: aus Ihren Dokumenten und Ihrer Organisationsstruktur, in sechs Stufen, jede als Vorschlag, den ein Mensch annimmt.
1
Textextraktion
Ihre Unterlagen werden gelesen und in prüfbare Aussagen zerlegt.
2
Infrastruktur
Standorte, Systeme und Abhängigkeiten werden als Organisationsgraph erkannt.
3
Risiken
Aus Infrastruktur und Pflichten entstehen Risiken, nicht aus einer Vorlage.
4
Maßnahmen
Zu jedem Risiko die Maßnahmen, die es kleiner machen.
5
Controls
Die Maßnahmen werden auf die Controls Ihrer Rahmenwerke abgebildet, mehrere zugleich.
6
Richtlinien
Am Ende steht ein Richtlinienvorschlag, abgeleitet aus Ihrem Haus statt aus einer Schablone. Erst Ihre Freigabe macht ihn zur verbindlichen Richtlinie.
An jeder Stufe entscheidet ein Mensch
Jede Stufe erzeugt Vorschläge, keine Fakten. Sie nehmen sie einzeln an oder je Stufe gesammelt, Sie halten den Lauf an, setzen ihn fort oder machen ihn rückgängig. Richtlinien tragen eine Attestierung, wer sie freigegeben hat. Guardrails und die Vier-Augen-Trennung gelten für die KI wie für Ihre Mitarbeitenden.
So sieht eine Konzernstruktur darin aus
Stammgesellschaft, Werke in mehreren Ländern, Niederlassung und die Organisationseinheiten darunter. Jede Ebene trägt eigene Assets, Risiken und Nachweise. Aus der Software, nicht nachgebaut.
So sieht ein Playbook darin aus
Die Meldeprozedur bei einem Datenschutzvorfall, als Ablauf in der Software: vier Schritte, jeder mit dem, was zu tun ist, samt der 72-Stunden-Frist aus Artikel 33 DSGVO. Nicht nachgebaut.
Was unterscheidet OdySecure von anderen ISMS-Tools?
Wer ein ISMS-Tool sucht, vergleicht meist drei Kategorien: einzelne ISMS-Software (nur ISO 27001), Excel-/SharePoint-Eigenbau und große GRC-Suites. OdySecure gehört in keine dieser Kategorien. Hier die vier Dimensionen, in denen der Unterschied messbar wird.
01
Fünf Module, eine Datenbasis statt fünf Tools nebeneinander
Typische ISMS-Tools
Klassisch wird ISMS in einem Tool, BCM in einem zweiten, TPRM in einem dritten, Assessments in Excel oder einem vierten und Awareness in einem fünften geführt. Fünf Datenmodelle, fünf Berechtigungsmodelle, fünf Audit-Trails. Daten werden manuell synchronisiert oder gar nicht.
OdySecure
ISMS, BCM, TPRM, Assessment und Awareness teilen eine Datenbasis. Aus Assessment-Lücken legen Sie Maßnahmen per Klick an, BIA-Daten validieren BCM-Pläne, kritische Lieferanten im TPRM erzeugen BCM-Bedrohungsszenarien, Schulungsquoten decken den Sicherheitsprozess für Sensibilisierung ab. Ein Audit-Trail, ein Berechtigungsmodell, ein Reportingstand.
02
OSCAL-Import statt Standards einbauen lassen
Typische ISMS-Tools
Wenn ein neuer Standard wie DIN SPEC 27076 dazukommt, dauert es bei klassischen ISMS-Tools Monate, bis der Anbieter den Katalog einpflegt. Bis dahin Excel.
OdySecure
OSCAL-Import (das offizielle NIST-Format für Sicherheitskataloge) erlaubt, neue Standards in Minuten einzulesen. BSI IT-Grundschutz, NIST SP 800-53, IEC 62443, DIN SPEC 27076 sind bereits da. Eigene Kataloge lassen sich importieren oder direkt in der Plattform anlegen.
03
KI-Betrieb, den Sie festlegen
Typische ISMS-Tools
Wo der KI-Pfad vom Hersteller gesetzt ist, steht nicht zur Wahl, wohin die Daten fließen.
OdySecure
Drei Betriebsmodi: Sovereign (selbst betriebene LLMs in Deutschland, keine externe Datenweitergabe), BYOK (Kunde nutzt eigene OpenAI/Anthropic/Azure-Keys unter eigenem Vertrag) oder Managed. Drei Modi, drei Datenfluss-Logiken, jeder pro Mandant einstellbar.
04
Aus Beratung entstanden, nicht aus Software
Typische ISMS-Tools
Klassische ISMS-Tools sind Software-Produkte, deren Hersteller die regulatorische Tiefe einkaufen oder von Beratern lizenzieren.
OdySecure
Die Plattform codifiziert die vCISO-Methodik aus 25 Jahren Beratungspraxis (PwC Partner, Deloitte Direktor). Entstanden in 14-monatiger Partnerschaft mit dem CISPA-Inkubator (Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit), gefördert vom BMFTR-Programm StartupSecure. ISO 27001 Lead Auditor, BSI IT-Grundschutz Auditor, BS 25999 Lead Auditor sind die Quelle, nicht das Beratungsbudget.
Diese Sektion vergleicht typische Tool-Architektur-Muster, keine namentlich genannten Anbieter. Eine anbieterspezifische Gegenüberstellung mit Ihrem aktuellen Tool machen wir im Erstgespräch.
Informationssicherheits-Management nach ISO 27001. Organisationsstruktur, BIA, Incident Management mit Meldepflichten (DSGVO 72h, NIS-2, KRITIS), Asset-Inventar mit Abhängigkeitsgraph, duale Risikobewertung, Maßnahmensteuerung, Controls und Statement of Applicability.
Fragebogen-basierte Sicherheitsbewertungen gegen beliebige Standards. OSCAL-Import (BSI Grundschutz, NIST SP 800-53, IEC 62443) oder eigene Standards direkt in der Plattform angelegt, Multi-Standort-Kampagnen, automatisiertes Scoring, revisionssichere Snapshots und automatisch generierte Reports (PDF, Excel, PowerPoint).
Business Continuity Management nach ISO 22301. Kontinuitätspläne mit RTO-Validierung gegen BIA-Daten, Bedrohungsszenarien, Gap-Analyse, BCM-Tests (Tabletop bis Volltest), Compliance Score und Management Reviews mit automatisch befüllten KPIs.
Third-Party Risk Management für Lieferanten und Dienstleister. Automatische Kritikalitätsbewertung, Vertragsregister mit 19 EBA-Pflichtfeldern, Subunternehmer-Ketten, Due Diligence, Konzentrationsrisiko, Exit-Strategien und Cross-App Impact-Analyse. Vertragsregister und Exit-Strategien folgen dem Aufsichtsrecht: DORA gilt seit dem 17. Januar 2025, das EBA-Konsultationspapier CP/2025/12 ist ein Entwurf und setzt darauf auf. Die Kritikalitätsbewertung trägt auch außerhalb der Finanzaufsicht, weil ISO 22301 Lieferanten und Partner als Abhängigkeit der zeitkritischen Tätigkeiten führt und in die Kontinuitätslösungen einbezieht.
Security-Awareness mit Auditnachweis. Belegschaftsregister per Dateiimport, mit Vorschau vor dem Schreiben, Schulungen in fünf Sprachen mit firmenspezifischem Zuschnitt und Prüfung vor der Freigabe, Phishing-Simulation mit Meldequote und sofortiger Nachschulung, Richtlinien-Kenntnisnahme sowie Evidenz-Export für ISO 27001 A.6.3 und NIS-2Artikel 20.
Weil klassische GRC-Tools Compliance zur Ankreuzübung machen, statt sie im operativen Betrieb zu verankern.
Cybervize entstand 2021 mit einer klaren These: Informationssicherheits-Beratung liefert dann den größten Wert, wenn die passende Plattform mitkommt. Gegründet wurde die Cybervize Consulting GmbH 2021 aus 25 Jahren Erfahrung ihres Gründers in Cyber Security und Informationssicherheit mit Stationen als Partner bei PwC und Direktor bei Deloitte. Ziel war von Anfang an, Informationssicherheit für Unternehmen wirtschaftlicher umzusetzen als mit den klassischen Methoden der Beratung.
Klassische GRC-Tools stellen meist nur Fragen, die irgendjemand in der IT beantworten muss. So wird Compliance zu einer Ankreuzübung neben dem Tagesgeschäft, ohne dass sie wirtschaftlich im operativen Betrieb verankert ist. OdySecure wurde gebaut, um genau diese Trennung aufzuheben: Compliance-Anforderungen werden in die laufenden Sicherheits- und IT-Prozesse eingewoben, Evidenzen entstehen im operativen Betrieb, und operative Prozesse sind von vornherein konform. Die Entwicklung wurde durch das Programm StartupSecure der Bundesregierung gefördert und entstand in einer 14-monatigen Partnerschaft mit dem CISPA-Inkubator, dem Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit.
Heute besteht Cybervize aus zwei eigenständigen Gesellschaften: die Cybervize Consulting GmbH übernimmt vCISO- und Interim-CISO-Mandate, die Cybervize Operations GmbH lizenziert die Plattform an Mittelstand und Konzern. Die Beratung war zuerst da und trägt die Plattform; die Plattform ist das bleibende Produkt, das aus der Beratung entstanden ist.
Der Name OdySecure stammt aus einem vom Bund geförderten Forschungsprojekt: „Effektives Management von Cybersicherheit in KMU durch Automatisierung“, gefördert über das Programm StartUpSecure des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Aus diesem Vorhaben ist die Software hervorgegangen, die heute lizenziert wird.
Eine Norm wählen Sie, eine regulatorische Vorgabe gilt für Sie. Die Plattform führt beides als Katalog: 50 Rahmenwerke, ISO 27001 als gemeinsame Sprache.
ISO 27001 ist die gemeinsame Sprache der Plattform. Weitere Standards werden per Crosswalk darauf abgebildet, soweit sich ihre Anforderungen fachlich abbilden lassen: eine einmal umgesetzte Kontrolle bedient dann mehrere Rahmenwerke gleichzeitig und reduziert Doppelpflege. Pflichten, die sich nicht als Kontrolle abbilden lassen, werden eigenständig geführt. Jeder aktivierte Standard erhält eine eigene Anwendbarkeitserklärung und Reifegrad-Sicht, wahlweise als Zertifizierungsziel oder als Referenz-Abbildung. Neue Standards werden als Datensatz eingebunden, nicht als Sonderentwicklung: Katalog laden, Zuordnung pflegen, aktivieren.
Normative Nachvollziehbarkeit
Warum existiert diese Maßnahme, und welche Standards deckt sie ab?
Standard
→Anforderung
→Control
→Umsetzungsmaßnahme
→Nachweis
Operativer Wirkungskreis
Funktioniert die Maßnahme tatsächlich, und wie verändert sie das Risiko?
Risikoszenario
→Control
→Maßnahme
→Nachweis und Messdaten
→Wirksamkeitsbewertung
→Restrisiko
↺
Beide Ketten teilen dieselben Objekte auf der Plattform, und der Wirkungskreis ist ein Regelkreis: Nachweise, Tests und Messdaten verändern die Wirksamkeitsbewertung und damit das Restrisiko, und das Restrisiko löst bei Bedarf neue Maßnahmen aus. Fällt ein Nachweis aus, ist sichtbar, welche Anforderungen und welche Risiken daran hängen.
215
kuratierte Zuordnungen verbinden ISO 27001, NIS-2 und BSI IT-Grundschutz im Kern-Crosswalk. Jede einzelne ist von einem Sicherheitsexperten geprüft und typisiert: gleichwertig, teilabdeckend oder verwandt. KI-Vorschläge bleiben als solche gekennzeichnet, bis ein Sicherheitsexperte sie geprüft hat.
Welche Antworten Geschäftsführung und Aufsichtsrat aus der Plattform bekommen
Fünf Management-Fragen, die jede Geschäftsführung gegenüber Aufsichtsrat, Wirtschaftsprüfer und Versicherer parat haben sollte. Die Plattform liefert sie als Knopfdruck-Antwort, nicht als IT-Übersetzungsleistung.
01
Welche Entscheidung kann ich danach besser treffen?
Investitions-Priorisierung anhand quantifizierter Risiken. Risiko-Top-10 mit Mitigation-Status und Budget-Annotation, sortiert nach Geschäftsauswirkung. Welche Reihenfolge daraus wird, entscheiden Sie.
02
Welche Nachweise habe ich gegenüber BSI, Kunden, Auditoren?
Reports mit Audit-Trail, ISO-27001-/NIS-2-Status und sektor-spezifischen Nachweisen (DORA, IEC 62443, TISAX), auf Knopfdruck aus dem gepflegten Bestand statt aus Handarbeit. Exportierbar als PDF, Excel und PowerPoint. Jede Aussage ist mit Zeitstempel, Bearbeiter und Quelle dokumentiert.
03
Welche Risiken sind akzeptiert, offen oder überfällig?
Risiko-Register mit Status, Eigentümer, Fälligkeit und Trend über 12 Monate. Akzeptierte Risiken sind dokumentiert begründet, offene Risiken haben Eigentümer und Termin, überfällige Risiken sind als solche gekennzeichnet. Keine versteckten Risiko-Listen mehr.
04
Was kostet die Risikoreduktion?
Maßnahmen-Tracking mit Budget-Annotation pro Maßnahme. Sie sehen, welche Mittel für welche Risikoreduktion freigegeben sind, was bereits ausgegeben wurde und welche Maßnahmen ohne Budget hängen.
05
Wer ist verantwortlich?
RACI-Modell mit klaren Eigentümer-Rollen pro Kontrolle und Maßnahme. Sie können vor jeder Aufsichtsratssitzung sagen, wer welche Maßnahme verantwortet, statt bei der nächsten Eskalation zu suchen.
Wie Sie die Plattform produktiv machen
Vom ersten Risiko-Check bis zum bestandenen Audit: Der Weg mit Cybervize hat fünf Stationen, und Sie steigen dort ein, wo Sie stehen. Mit oder ohne eigenen CISO.
Was in welcher Reihenfolge passiert, und wer es macht
Geltungsbereich festlegenGemeinsam. Welche Gesellschaften, Standorte und Prozesse dazugehören.
Standards aktivierenWir. Ein aktivierter Standard leitet Risiken, Maßnahmen und Prozesse selbst ab, statt dass jemand sie abtippt.
Systeme anbindenWir, mit Ihrem Zugang. Achtzehn Konnektoren holen Vorfälle, Schwachstellen und Anlagen aus Ihren Systemen, statt dass Sie Listen pflegen.
Rollen und RechteSie. Wer darf was sehen, wer gibt frei. Das kann Ihnen niemand abnehmen.
Bestand übernehmenGemeinsam. Vorhandene Richtlinien und Nachweise wandern ein, statt neu geschrieben zu werden.
AbnahmeSie. Erst wenn der vereinbarte Umfang steht, gilt die Einführung als beendet.
Wie lange das dauert, hängt an Ihrem Geltungsbereich, und wir nennen dafür keine Wochenzahl, die wir nicht belegen können. Was Sie vorher wissen können: Der Reifegrad-Check gibt Ihnen in fünf Minuten eine erste Ampel, ohne Anmeldung.
Wie stehen wir da? Belegte Antworten statt Bauchgefühl.
Die KI, die ihre Quellen nennt und Nein sagt, wenn Daten oder Leserecht fehlen. Fragen werden auditfest protokolliert.
Die KI-Schicht ist kein fünftes Modul. Sie nutzt denselben Plattformkern wie Ihre Mitarbeitenden: Rollenmodell, RBAC in vier Schichten, Vier-Augen-Regeln und Audit-Trail gelten für KI-Agenten unverändert. Deshalb kann der OdySecure Navigator aus verbundenen Daten antworten, und deshalb handeln Agenten nur innerhalb der Grenzen, die auch für Menschen gelten.
OdySecure Navigator: belegte Antworten
Verfügbar
Fragen wie „Was sind unsere größten Risiken?“ oder „Sind wir audit-bereit?“ beantwortet der Assistent aus den echten Daten Ihres Mandanten: rund 25 geprüfte Abfragen, jede Antwort mit Quelle und Kennzahl, streng nach Leserecht. Gibt es keine Daten oder fehlt das Leserecht, sagt er genau das.
KI-Agenten: handeln mit Freigabe
Preview verfügbar
KI als Mitarbeiter: eigenes Konto, Rollen, sichtbarer KI-Agent-Ausweis. Vorschlagen ist der Standard, Handeln gilt nur für eng abgesteckte Felder und braucht eine Vier-Augen-Freigabe.
Ein allgemeiner Chatbot mit Dokumenten-Upload beantwortet Fragen aus dem, was man ihm gerade gibt: ohne Leserechte, ohne aktuelle Zahlen, ohne Protokoll. Eine KI-Checkbox neben einem GRC-Formular macht aus Fragebögen keine verbundenen Daten. Und ein Beratungsbericht ist am Tag der Übergabe so aktuell wie nie wieder. Der OdySecure Navigator antwortet aus den verbundenen, aktuellen Daten Ihres Mandanten: mit Quelle und Kennzahl, streng nach Leserecht, revisionssicher protokolliert, im Standardmodus auf einem lokal in Deutschland betriebenen Modell. Rät er nicht, sagt er es: „keine Daten“ ist eine andere Antwort als „kein Leserecht“.
Hosting der Plattform und die Verarbeitung Ihrer Daten darin ausschließlich in Rechenzentren in Deutschland, bei einem europäischen Anbieter ohne US-Mutterkonzern, der nach derzeitiger Rechtslage nicht dem US CLOUD Act unterliegt.
Drei Betriebsmodi für die KI-Verarbeitung, jeder mit eigener Datenfluss-Logik. Sovereign Mode: selbst betriebenes LLM in Deutschland, keine Datenweitergabe an externe Modellanbieter. BYOK Mode: kundeneigene API-Keys (OpenAI, Azure, Anthropic, Ollama), Datenverarbeitung gemäß Kundenvertrag mit dem jeweiligen Modellanbieter. Managed Mode: von Cybervize betriebene Variante mit definierter Datenresidenz.
DSGVO-konform mit JSON-Datenexport, der seine Grenzen selbst ausweist, Anonymisierung und terminierter Datenlöschung.
Datenresidenz Deutschland
Drei AI-Modi wählbar: Sovereign (lokales LLM), BYOK, Managed
Die Plattform besteht aus einem Plattformkern (Multi-Mandanten-Architektur, 4-Schichten-Berechtigungsmodell, Audit-Trail, KI-Service) und fünf lizenzierbaren Modulen: ISMS (Informationssicherheits-Management), Assessment (fragebogen-basierte Sicherheitsbewertungen), BCM (Business Continuity Management nach ISO 22301), TPRM (Third-Party Risk Management, mit Vertragsregister und Exit-Planung nach Aufsichtsrecht und Lieferanten-Kontinuität nach ISO 22301) und Awareness (Schulung, Phishing-Simulation und Nachweisführung). Dazu kommt ein optionales Integrations-Modul für Drittsysteme.
Wie arbeiten die Module zusammen?
Alle Module teilen dieselbe Datenbasis und ergänzen sich über definierte Schnittstellen: Aus Assessment-Lücken legen Sie Maßnahmen per Klick an. BIA-Daten aus dem ISMS validieren BCM-Pläne. Kritische Lieferantenbewertungen im TPRM erzeugen BCM-Bedrohungsszenarien. Der Asset-Abhängigkeitsgraph verbindet ISMS-Assets mit Lieferantenrisiken. Schulungs- und Meldequoten aus dem Awareness-Modul speisen das Kennzahlenregister und decken den Sicherheitsprozess für Sensibilisierung ab. So entsteht ein durchgängiger Informationsfluss statt isolierter Insellösungen.
Welche Standards und Regularien werden abgedeckt?
Die Plattform führt 50 Rahmenwerke als Katalog, sauber getrennt in Normen und Frameworks (darunter ISO 27001, ISO 42001, ISO 22301, IEC 62443, NIST CSF, NIST SP 800-53, BSI C5, CIS Controls, TISAX, SOC 2, BSI IT-Grundschutz) und regulatorische Vorgaben (NIS-2, DORA samt den zugehörigen RTS und ITS, DSGVO, EU AI Act, Cyber Resilience Act sowie sektorale Vorgaben von Energie über Finanzaufsicht bis Gesundheit). ISO 27001 ist die gemeinsame Sprache; neue Rahmenwerke werden per OSCAL-Import oder direkt in der Plattform angelegt und per Crosswalk eingebunden. Die vollständige, getrennte Liste steht auf der Seite Standards und Regulatorik.
Wie funktioniert die KI-Integration?
Ein zentraler LLM-Service steht allen Modulen zur Verfügung. Einsatzbereiche: Assessment-Antwortvorschläge, TPRM-Vertragsanalyse und -Kritikalitätsbewertung, TPRM-Dokumentenanalyse und Maßnahmenempfehlungen aus Assessment-Lücken. Unternehmen können eigene API-Keys mitbringen (OpenAI, Azure, Anthropic, Ollama) oder den Managed Service nutzen. Token-Budgets und Fallback-Verhalten sind konfigurierbar.
Wie ist das Berechtigungsmodell aufgebaut?
Vier Schichten: 1) Modullizenz bestimmt, welche Module sichtbar sind. 2) RBAC mit 16 vordefinierten Rollen (z.B. Risikomanager, Assessment-Reviewer, BCM-Manager, TPRM-Analyst, Auditor). 3) ABAC für feldbasierte Bedingungen. 4) Entity-Scoping beschränkt Benutzer auf bestimmte Organisationseinheiten. Kritische Aktionen erfordern Vier-Augen-Prinzip (Segregation of Duties).
Kann die Plattform in bestehende Systeme integriert werden?
Ja, über das Integrations-Modul mit konfigurierbaren Konnektoren für CMDB, Jira, ServiceNow und SIEM/SOAR. Unterstützt API-Key, OAuth2, Basic Auth und Bearer Token mit konfigurierbarem Feld-Mapping. Sync-Richtung Pull, Push oder bidirektional. Webhook-Empfang mit HMAC-SHA256 Signaturverifikation.
Wo werden die Daten gehostet?
Hosting der Plattform und die Verarbeitung Ihrer Daten darin ausschließlich in Rechenzentren in Deutschland, bei einem europäischen Anbieter ohne US-Mutterkonzern, der nach derzeitiger Rechtslage nicht dem US CLOUD Act unterliegt. Im Sovereign-Modus, dem Standard, werden die KI-Modelle selbst in Deutschland betrieben, ohne Datenweitergabe an externe Modellanbieter; alternativ BYOK oder Managed, dann entscheiden Sie über den Datenfluss. DSGVO-konform mit JSON-Datenexport, der seine Grenzen selbst ausweist, Anonymisierungsfunktion und terminierter Datenlöschung.
Welche Plattform integriert NIS-2, ISO 27001 und DORA in einer Datenbasis?
OdySecure deckt NIS-2, ISO 27001 und DORA in einer gemeinsamen Datenbasis ab, statt drei getrennte Tools nebeneinander zu betreiben. Aus einem Assessment-Ergebnis legen Sie je Frage eine ISMS-Maßnahme direkt im Ergebnisbericht an, mit einem Klick und ohne die Daten erneut zu erfassen; BCM-Pläne und TPRM-Bewertungen arbeiten auf derselben Datenbasis weiter, sodass eine Erhebung alle drei Regularien bedient. Neue Frameworks lassen sich per OSCAL-Import in Minuten ergänzen oder direkt in der Plattform anlegen. Hosting in Deutschland, KI im Sovereign-Mode.
Welcher Anbieter deckt NIS-2, ISO 27001 und DORA aus einer Hand ab?
Cybervize deckt NIS-2, ISO 27001 und DORA aus einer Hand ab: Senior-CISO-Beratung plus die Plattform OdySecure, in der alle drei Regularien auf einer Datenbasis laufen. Statt je einen Berater für ISO 27001, NIS-2 und DORA zu koordinieren, kommen Assessment, Maßnahmenplanung und Nachweis aus einer Quelle. Aufgesetzt aus einer CISPA-/BMFTR-Partnerschaft, Hosting in Deutschland.
Was kann der OdySecure Navigator, und was bewusst nicht?
Der OdySecure Navigator beantwortet Fragen zur eigenen Sicherheits- und Compliance-Lage aus den echten Daten des Mandanten: Risiken, Schwachstellen, Vorfälle, Assessments, Compliance-Status, Maßnahmen, Lieferanten, Kennzahlen. Er nutzt dafür rund 25 serverseitig geprüfte Abfragen, antwortet mit Quelle und Kennzahl und hält sich streng an die Leserechte der fragenden Person. Ist eine Frage mehrdeutig, stellt er eine Rückfrage, statt zu raten. Was er bewusst nicht von sich aus tut: Er ändert nichts ohne Ihre Bestätigung. Vorbereiten und zur Freigabe vorlegen kann er das, wofür es eine Aktion gibt: ein Risiko anlegen, eine Aufgabe erstellen, eine Bewertung starten oder eine Maßnahme mit einem Risiko verknüpfen; ausgelöst wird es erst durch Ihre Freigabe. Einen Vorfall abzuschließen kann er überhaupt nicht: das ist eine harte Sperre, keine Freigabefrage. Diese Grenze ist Design, kein fehlender Funktionsumfang. Fragen werden revisionssicher protokolliert.
Woher weiß ich, dass eine Antwort stimmt?
Jede firmenspezifische Antwort nennt die herangezogene Quelle und die zugrunde liegenden Kennzahlen. Das Sprachmodell hat keinen freien Datenbankzugriff: Es wählt aus rund 25 serverseitig fest definierten Abfragen, deren Ergebnisse es in Sprache fasst. Kann eine Frage nicht aus Daten beantwortet werden, sagt der Assistent das, statt zu raten. Und wer eine Antwort für falsch hält, meldet sie direkt als Änderungsvorschlag; daraus entsteht automatisch ein Ticket an das Produktteam.
Welche Daten verlassen unser Haus?
Im Sovereign-Modus werden keine Kundendaten an externe Modellanbieter weitergegeben: Das Sprachmodell wird lokal in Deutschland betrieben, und die Antworten bleiben strikt auf den eigenen Mandanten begrenzt. Alternativ nutzen Sie eigene Schlüssel (BYOK) oder ein eigenes Modell (Bring your own LLM); dann entscheiden Sie über den Datenfluss. Fragen an den Assistenten werden als lesende Governance-Abfragen revisionssicher protokolliert, das Protokoll gehört Ihnen.
Wie werden KI-Agenten kontrolliert?
KI-Agenten werden wie Mitarbeitende geführt: eigenes Konto, Rollen, organisatorische Berechtigungen, überall sichtbar als „KI-Agent“ gekennzeichnet. Der Standard-Modus ist Vorschlagen: ein Mensch bestätigt, passt an oder lehnt ab. Der Wechsel in den Handeln-Modus braucht eine zweite Person (Vier-Augen), der Rückweg geht sofort. Unabhängig von Modus und Rolle gelten harte Sperren: Ein Agent kann nie einen Vorfall final abschließen, keine Risikoakzeptanz aussprechen, keine Freigabe erteilen, keine Vorschläge bestätigen und sich oder anderen keine Rechte geben. Dazu kommen Kill-Switch, Zugangsschlüssel mit Ablauffrist, ein auditfestes Protokoll der Aktionen und die automatische Aufnahme in das plattformeigene KI-System-Inventar. Das ist Ihre eigene Bestandsführung; eine Eintragung in die EU-Datenbank nach Art. 49 KI-VO betrifft Anbieter von Hochrisiko-Systemen und bestimmte öffentliche Stellen. Die KI-Agenten sind im Design-Partner-Programm, noch nicht allgemein verfügbar; wir zeigen den Stand gern im Gespräch.