Anbietervergleich
Beide sind deutsche Anbieter, beide verbinden Software mit Menschen. Wo sie auseinandergehen, ist die regulierte Tiefe: BSI IT-Grundschutz, DORA, IEC 62443 mit OT, BCM nach ISO 22301 und die deutsche Gesetzesebene. Dieser Vergleich nennt für beide Seiten, wofür sie die bessere Wahl sind, mit Quelle und Erhebungsdatum.
Kostenlose Demo buchenAlle Angaben zu DataGuard erhoben am 1. und 2. August 2026 aus öffentlichen Quellen.
Fünf Punkte, in denen wir gegenüber DataGuard im Vorteil sind. Jeder steht in der Tabelle weiter unten mit der Gegenseite daneben.
Sie geben Ihre Unterlagen und Ihre Organisationsstruktur hinein, und OdySecure leitet daraus in sechs Stufen ab: Textextraktion, Infrastruktur, Risiken, Maßnahmen, Controls und am Ende Richtlinien. Jede Stufe erzeugt Vorschläge, die ein Mensch annimmt, einzeln oder je Stufe gesammelt, mit Attestierung, wer freigegeben hat. Zu einer vergleichbaren Ableitungskette macht DataGuard in den ausgewerteten öffentlichen Produktinformationen keine Angaben.
DORA, IEC 62443 einschließlich der OT-Ebene und ein eigenes BCM-Modul nach ISO 22301 sind bei uns im Katalog und auf der Produktseite von DataGuard zum Erhebungsstand nicht ausgewiesen. Beim BSI IT-Grundschutz nennt DataGuard die Standards 200-1 und 200-2; wir führen zusätzlich den Bausteinkatalog mit 74 Einträgen. Wer in einem regulierten Sektor arbeitet, braucht genau diese Ebene.
§ 30 BSIG und die BSIG-Anlagen liegen bei uns als Katalog vor. DataGuard führt NIS-2 auf den Produktseiten, das deutsche Umsetzungsrecht dort nicht. Wer gegenüber dem BSI nachweisen muss, braucht genau diese Ebene.
Hosting ausschließlich in Deutschland bei OVHcloud, Sovereign-Modus mit einem in Deutschland betriebenen Modell, Antworten mit Quelle und auditfestem Protokoll. Bei DataGuard liegen Hosting-Angaben und Subprozessoren hinter einer Registrierung, das KI-Modell ist wählbar.
Unsere Preise stehen auf einer öffentlichen Seite, die Plattform ab 12.900 € im Jahr, dazu eine maschinenlesbare Preisdatei. DataGuard führt drei Stufen, alle mit „Get a quote“. Wer vergleichen will, bevor er ein Gespräch führt, kann das bei uns.
Der Souveränitätsvergleich fällt hier aus: DataGuard ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in München. Was bleibt, ist die Tiefe der abgedeckten Pflichtenlage.
Auf der Produktseite von DataGuard stehen zum Erhebungsstand DSGVO, ISO 27001, TISAX, NIS-2, EU AI Act, SOC 1 und 2, NIST 800-53, ISIS12 sowie BSI 200-1 und 200-2. Die beiden BSI-Standards gehören zum IT-Grundschutz; ein Bausteinkatalog ist dort nicht ausgewiesen, bei uns sind es 74. Öffentlich nicht ausgewiesen sind dort DORA, IEC 62443, BSI C5 und ein ausdrücklich als eigenständiges Modul nach ISO 22301 bezeichnetes BCM-Angebot; ob sie intern abgebildet werden, lässt sich von außen nicht feststellen. Bei uns sind sie im Katalog der 50 Rahmenwerke enthalten. Nachprüfbar ist die Breite nicht nur im Katalog: Unsere Wissenssektion führt 270 offen lesbare Artikel in 39 Rahmenwerk-Spuren.
Auf der NIS-2-Seite kommen weder das Umsetzungsgesetz noch die BSIG-Paragrafen oder die Meldewege vor. Zum deutschen Recht steht dort zum Erhebungsstand ein Satz: „In Deutschland kommt NIS2 voraussichtlich bis Januar 2026.“ Das geänderte BSIG ist seit dem 6. Dezember 2025 in Kraft. Wer gegen § 30 BSIG und die BSIG-Anlagen nachweisen muss, findet diese Ebene nicht vor.
DataGuard wirbt auf der Fertigungsseite ausdrücklich mit Governance über mehrere Werke und Abteilungen hinweg, mit Risiken, Controls, Richtlinien und Berichten über alle Standorte. Nicht ausgewiesen sind dort IEC 62443 und Betriebstechnik. Für ein Industrieunternehmen, das Bewertungen je Werk gegen genau diese Norm fahren will, ist das der entscheidende Teil.
Hosting und Subprozessoren sind zum Erhebungsstand nur hinter einer Registrierungsschranke einsehbar, und ein wählbarer KI-Betriebsmodus ist öffentlich nicht dokumentiert. Bei OdySecure steht der Betrieb öffentlich: ausschließlich Deutschland bei OVHcloud, Sprachmodell im Sovereign-Modus, jede Antwort mit Quelle und Kennzahl, jede Abfrage auditfest protokolliert.
Nur Angaben, die sich belegen lassen. Wo eine Quelle unsicher ist, steht das dabei.
Hinterlegt ist in jeder Zeile der Wert, der objektiv vorn liegt, gleich auf welcher Seite. Zeilen ohne Hinterlegung geben keinen Vorsprung her.
| Merkmal | OdySecure | DataGuard |
|---|---|---|
| Herkunft | Cybervize, deutsche Gesellschaften seit 2021 und 2023 | DataCo GmbH, München, gegründet 20181 |
| Größe | kleiner, ohne Auslandsgesellschaften | Staerkerer Wert in dieser Zeile: über 200 Mitarbeitende, fünf Standorte in vier Ländern (Eigenangabe)1, 2 |
| Preistransparenz | Staerkerer Wert in dieser Zeile: öffentliche Preisseite, Plattform ab 12.900 €/Jahr | keine Listenpreise, drei Stufen alle „Get a quote“3 |
| Externer Datenschutzbeauftragter | DSGVO im Vollkatalog mit 23 Anforderungen; die DSB-Rolle nicht als Leistung ausgewiesen | Staerkerer Wert in dieser Zeile: als eigene Leistung angeboten4 |
| BSI IT-Grundschutz | eigener Katalog mit 74 Bausteinen | BSI 200-1 und 200-2 genannt, Bausteinkatalog nicht ausgewiesen5 |
| DORA | Staerkerer Wert in dieser Zeile: enthalten | nicht auf den Produktseiten5 |
| IEC 62443 und OT | Staerkerer Wert in dieser Zeile: enthalten, mit Assessment je Werk | in den ausgewerteten öffentlichen Produktinformationen nicht ausgewiesen5, 6 |
| BCM als Modul | Staerkerer Wert in dieser Zeile: eigenes Modul nach ISO 22301 | in den ausgewerteten öffentlichen Produktinformationen nicht ausgewiesen5 |
| Deutsche Gesetzesebene zu NIS-2 | Staerkerer Wert in dieser Zeile: § 30 BSIG und BSIG-Anlagen | NIS2UmsuCG und BSIG nicht auf den Produktseiten7 |
| Betrieb und KI | Staerkerer Wert in dieser Zeile: öffentlich: Deutschland, OVHcloud, Sovereign-Modus | Hosting und Subprozessoren hinter Registrierung, wählbarer KI-Modus öffentlich nicht dokumentiert8 |
Jede Zeile der Tabelle verweist mit ihrer Nummer hierher. Bei Angaben, die wir als „nicht ausgewiesen“ bezeichnen, steht dazu, wo wir nachgesehen haben; erst das macht die Aussage nachprüfbar.
Die Zeilen „Größe“ und „Datenschutzbeauftragter“ sprechen gegen uns und bleiben deshalb stehen. Alle Angaben zu DataGuard stammen aus öffentlichen Quellen, erhoben am 1. und 2. August 2026; wo etwas dort nicht ausgewiesen ist, steht das ausdrücklich da. Alle genannten Preise verstehen sich netto zuzüglich Umsatzsteuer. Unsere eigenen Betriebsangaben (Hosting, Subprozessoren, KI-Betriebsmodus, Protokollierung) stehen im Trust Center unter cybervize.de/de/trust-center.
Zuerst das, was gegen uns spricht. Vier Punkte, in denen DataGuard uns voraus ist, und in dreien davon strukturell.
DataGuard kommt vom Datenschutz und bietet die DSB-Rolle als eigene Leistung an. Die DSGVO selbst liegt bei uns im Vollkatalog mit 23 Anforderungen und einer eigenen Wissensspur, die Plattform führt sie also mit. Was wir nicht als Leistungspaket ausweisen, ist die benannte DSB-Funktion. Wer beides in einem Vertrag will, findet dort ein fertiges Bündel.
Über 200 Mitarbeitende, Büros in München, Berlin, London, Wien und Stockholm, nach eigenen Angaben über 4.000 Organisationen in mehr als 50 Ländern. Wir sind kleiner, und wenn Ihr Einkauf Bestandssicherheit an der Mitarbeiterzahl misst, entscheidet das für DataGuard. Was wir dagegenstellen, ist nachprüfbar: zwei deutsche Gesellschaften seit 2021 und 2023, öffentliche Preise samt maschinenlesbarer Preisdatei und ein namentlich genannter Betreiber ohne US-Mutterkonzern.
DataGuard unterhält Standorte in London, Wien und Stockholm. Wir arbeiten aus deutschen Gesellschaften heraus. Die Plattform bildet Werke und Standorte im Ausland ab, ein eigenes Büro vor Ort haben wir dort nicht. Wenn ein Ansprechpartner im Land Ihrer Tochtergesellschaft für Sie zählt, ist das ein Punkt für DataGuard.
DataGuard weist Awareness und Schulungen in den ausgewerteten Produktinformationen als eingeführten Bestandteil aus. Unser Modul ist jünger. Es liegt dafür auf derselben Datenbasis wie Risiken, Maßnahmen und Audits: Jeder Schulungsabschluss wird zur Audit-Evidenz, und die Phishing-Simulation misst die Meldequote, nicht nur die Klickrate. Wer Marktreife über Nachweisführung stellt, ist bei DataGuard besser aufgehoben.
Wenn Sie den externen Datenschutzbeauftragten mitbeauftragen wollen und Größe ein Kaufkriterium ist, nehmen Sie DataGuard. Wenn Ihre Pflichtenlage über die ISO-Familie hinausgeht, also Grundschutz, DORA, IEC 62443 oder BCM, dann sind Sie hier richtig.
An Ihrem Katalog zeigen lassenDreißig Minuten, ohne Vorbereitung. Wir zeigen die Plattform gegen Ihre Anforderungen, nicht gegen unsere Folien.